Cloud vs. On-Premises KI

Wo soll Ihre KI-Plattform laufen? Der Guide vergleicht Cloud, Private Cloud und On-Premises entlang von Datensouveränität, Compliance, Kosten, Latenz und Betriebsaufwand.

  • Public Cloud: schnellster Start, geteilte Verantwortung für den Datenstandort
  • Private Cloud: dedizierte Mandanten in einem EU-Rechenzentrum
  • On-Premises: volle Kontrolle, kein externer Datenabfluss
  • Hybrid: sensible Retrievals On-Premises, unkritische Lastspitzen in der Cloud
  • U-KNOW läuft in beiden Modellen identisch: Managed Service oder U-KNOW Hub On-Premises

Fakten

  • Entscheidend ist nicht der Standort der Server, sondern wer rechtlich Zugriff erzwingen kann.
  • Der Break-even zwischen Cloud und eigener Hardware hängt vor allem an GPU-Auslastung und Anfragevolumen.
  • Der EU AI Act regelt Risiko, Transparenz und Dokumentation, nicht den Hosting-Ort.

FAQ

Ist On-Premises-KI sicherer als Cloud-KI?

On-Premises schließt externen Datenabfluss vollständig aus. Eine zertifizierte EU-Private-Cloud erreicht für die meisten Unternehmens-Workloads ein vergleichbares Schutzniveau, sofern der Betreiber keinem Drittstaatenzugriff unterliegt.

Was kostet On-Premises-KI im Vergleich zur Cloud?

On-Premises verlangt Hardware und Betriebspersonal vorab, liefert dafür stabile Kosten pro Anfrage. Die Cloud vermeidet die Investition und skaliert elastisch.

Können wir in der Cloud starten und später On-Premises wechseln?

Ja. Bei U-KNOW wird dasselbe Enterprise OS als Managed Service oder über den U-KNOW Hub im eigenen Rechenzentrum betrieben, Anwendungen und Rechte bleiben erhalten.

Verlangt der EU AI Act den On-Premises-Betrieb?

Nein. Der EU AI Act regelt Risikoklassifizierung, Transparenz, menschliche Aufsicht und Dokumentation, nicht den Hosting-Ort.

Was ist mit selbst gehosteten LLMs?

Selbst gehostete oder distilled Modelle laufen auf eigenen GPU-Ressourcen und sind der Regelfall, wenn Prompts das Netz nicht verlassen dürfen.